Mehrgenerationenhaus Eschborn

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Erzählcafé Interkulturell

Lebensgeschichten vom Weggehen und Ankommen

Menschen aus weit über 100 Nationen leben in Eschborn und Umgebung. Viele von ihnen haben aus ganz verschiedenen Gründen ihre Heimat dauerhaft verlassen. Zuwanderer haben die deutsche Sprache erlernt, ein Auskommen gefunden, Erfahrungen mit einer neuen Kultur gemacht und sind unsere Nachbarn geworden. Männer und Frauen aus ganz verschiedenen Teilen der Erde haben sich bereit erklärt, ihre Lebensgeschichte anderen mitzuteilen. Im Gespräch mit Beate Baum-Dill erzählen sie von ihren Erfahrungen und freuen sich darauf, mit den Gästen der Erzählcafés ins Gespräch zu kommen.

Endlich anerkannt

Am 29. März, 18.30 – 20.30 Uhr 
Die 28-jährige Raihana Qaher aus Hattersheim berichtet im Erzählcafé, weshalb sie als junge Frau in Afghanistan nicht mehr leben konnte und vom langen Weg der Anerkennung als Flüchtling.

Gelebte Geschichte

Filmabend und Erzählcafé Interkulturell mit Lilli Becking. Manchmal liegen die ersten Wurzeln einer Migration weit zurück in der Familiengeschichte. So im Fall der Eschborner Lehrerin Lilli Becking, die als Spätaussiedlerin aus Russland nach Deutschland kam. Bereits in der Generation ihrer Großeltern gab es politische Verfolgung unter Stalin. Eine Großtante von Frau Becking hat ihre Leidenszeit während ihrer Verbannung in einem Buch beschrieben, das 2009 mit Emma Watson und Ulrich Tukur als Hauptdarsteller verfilmt wurde.

Am 17. Mai, 18.30 – 21.00 Uhr
Filmabend
nach der Autobiographie „Marschroute eines Lebens“ von Jevgenia Ginsburg. Lilli Becking hat die Verfasserin noch persönlich gekannt. Sie war die Frau ihres Großonkels Anton Walter. Deren Adoptivtochter lebt heute in Frankfurt und wird beim Filmabend zu Gast sein. Sie kann ergänzend zu dem Film interessante Einblicke in das Leben in der Verbannung vermitteln.

Am 31. Mai, 18.30 – 20.00 Uhr
„Ein Kindheitstraum wird wahr“ – Erzählcafé mit Lilli Becking.
Nach jahrelanger Verweigerung der Ausreise von Familie Becking wurde 1991 ein Traum wahr. Sie machte sich auf den langen Weg vom Süd-Ural nach Deutschland, konnte in Eschborn Fuß fassen und den Neuanfang wagen.

Alle Veranstaltungen finden im Kleinen Saal im Ev. Gemeindehaus /Mehrgenerationenhaus statt.

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