Mehrgenerationenhaus Eschborn

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Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Beispiel zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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Arbeit für und mit Senior*innen in der Zeit von Corona: Was ist zu tun?

Bis zum 13. März waren wir ein volles und lebendiges Haus, in dem sich gerade auch ältere Menschen wohl gefühlt haben und unsere diversen Angebote mit den vielfältigen Möglichkeiten von Begegnung geschätzt (und gebraucht) haben!

Und nun? Unsere Besucher*innen sind zuhause, teilweise in engem Familienkontakt, teilweise sehr alleine.  All das, was gerade für ältere und hochaltrige Menschen, im normalen Leben „Seelenbalsam“ ist -  persönliche Kontakte, die Umarmung zur Begrüßung, fällt weg.

Für viele ist das eine äußerst schmerzliche Erfahrung: Die Forschung zeigt uns: Einsamkeit tut körperlich weh!   Für alle ist diese Zeit eine große Herausforderung, dafür eine eigene Bewältigungsstrategie zu entwickeln!

Was können wir als Haupt- und Ehrenamtliche tun?

Wir bleiben in persönlichen Kontakt und sorgen dafür, dass aus der physischen nicht wirklich eine soziale Distanzierung wird: Natürlich mit dem guten, alten Telefon und per Brief, aber mit den „digital Bewanderten“ auch per Mail oder Whatsapp. Für ein Gespräch, wenn das Alleinsein drückt oder die Decke auf den Kopf fällt, kann man uns kontaktieren: Sobald es uns möglich ist, erfolgt ein Rückruf!

In den Telefonaten mit „unseren Senior*innen“ wird uns deutlich, welche Bedarfe jede/r einzelne hat: Geht es einfach um einen zwischenmenschlichen Kontakt und stärkende Worte, um diese Zeit zu überstehen? Oder sollte jetzt doch ein ehrenamtlicher Einkaufs-Helfer ins Boot geholt werden? Wir verweisen auf die Vermittlung der Stadt Eschborn, mit der wir (wie auch mit der Ök. Sozialstation und den  HaNahs Diensten)  in engem Kontakt sind, oder vermitteln an Menschen, die sich aus MGH und unserer Gemeinde dafür angeboten haben.

Das Wichtigste in dieser für uns alle krisenhaften Zeit scheint uns, dass wir die überall sichtbar werdende Solidarität und Hilfsbereitschaft ganz besonders an die „Risikogruppen“ weitergeben!

Die Wege, die wir dafür einschlagen, entstehen beim Gehen: Unsere Arbeit lebt vom Kontakt, vom Austausch, von der Verbundenheit! 

All das wird  auch in Zeiten von Corona weitergelebt, nur eben anders als vorher:  In MGH, und Kirchengemeinde, aber auch in enger Vernetzung mit der Stadt und mit den kirchlichen Nachbargemeinden.

 

Senior*in – Ich doch nicht! – Oder doch?

Wer fühlt sich eigentlich angesprochen, wenn von Senior*innen die Rede ist?

Eine Schwangerschaft dauert bekanntlich neun Monate. Ungefähr genauso lang hat es gedauert, bis ich hier in Eschborn in der Arbeit mit „meinen ­Senior*innen“ so richtig angekommen, in das MGH und die Gemeinde hineingewachsen bin. Eine Zeit des Kennenlernens, Fragens, Verstehens und in-die-Zukunft-Denkens.

Ein Thema hat mich von Anfang an beschäftigt. Immer wieder habe ich erlebt, dass sich die Menschen, für die ich doch eingestellt bin und mit denen ich das Programm dieses Hauses zusammen gestalten möchte, freundlich, aber bestimmt abgegrenzt haben: „Nein, für Ihre Angebote bin ich noch zu jung. Das kommt dann später!“ Es sind Menschen, die in Rente sind, 65-Jährige, 70- und 75-Jährige, die sich keinesfalls als „Senior*in“ sehen. In die grünen Seiten für Senior*innen im Orientiert schauen diese „jungen Alten“ oft gar nicht erst.

Was bedeutet das für unsere Arbeit im Mehrgenerationenhaus? Und wie erreichen wir mit unseren Angeboten ältere Menschen, die sich nicht alt fühlen oder so definieren möchten, aber gleichzeitig auch die, die unsere speziellen Angebote schätzen?

Sie finden ab jetzt unsere speziellen Senior*innen-Angebote auf den grünen Seiten – für alle, die sich als Senior*in definieren möchten. Für alle Senior*innen, alle „jungen Alten“ und überhaupt jede Frau und jeden Mann sind die blauen Seiten da: In diesen Angeboten ­begegnen sich die Generationen, das Alter spielt keine Rolle. 

Was sich für Sie verändert hat: Wenn Sie als Senior*in mit uns Ausflüge machen wollen, schauen Sie nicht nur in die auf den grünen, sondern auch in die blauen Seiten! Nach dem großen Erfolg des MGH-Ausflugs im letzten Sommer wird Beate Baum-Dill in jeden Schulferien einen Ausflug für alle Generationen anbieten, zu dem Sie – vielleicht mit Ihren Enkeln – herzlich eingeladen sind. Auch alle anderen „blauen Angebote“ richten sich natürlich auch an Sie! Ausflüge speziell für Senior*innen finden Sie weiter im grünen Bereich.

Zwei weitere Änderungen möchte ich ankündigen: Der Seniorennachmittag am Mittwoch beginnt auf Wunsch ab März erst um 15 Uhr. Eine Sprechstunde biete ich nicht mehr an. Sie können gerne Termine für Gespräche mit mir vereinbaren.

Anja Mahne, Leiterin der Seniorenarbeit

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Kontakt

Anja Mahne

berät zu allen Fragen und Themen für ältere Menschen  
Telefon: 06196 93148-57

Sprechstunde nach Vereinbarung

E-Mail

 

 

Wer meine wöchentliche Rundmail  mit aktuellen (virtuellen) Impulsen aus Kultur, Gesellschaft und Kirche wünscht, kann mich sehr gerne anmailen und mir das mitteilen. Stichwort „Impulse“ reicht.

Telefonnummer Anja Mahne: 06196/9314857

Grundsätzlich ist die Telefonseelsorge deutschlandweit mit folgenden Rufnummern rund um die Uhr erreichbar:
0800 / 111 0 111 – evangelische Telefonseelsorge
0800 / 111 0 222 – katholische Telefonseelsorge

Verein Silbernetz: www.silbernetz.org

TelefonSeelsorge für einsame Senioren des Vereins Silbernetz bundesweit: 0800 / 470 80 90

„Wir helfen“ von der Stadt Eschborn

 

 

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Sokrates Hotline unter 0171 / 16 33 707
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