Mehrgenerationenhaus Eschborn

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Corona-Winter in der Arbeit mit Älteren

Alle unsere Angebote, die das Leben in MGH und Gemeinde lebendig und bunt machen, mussten ausfallen. Kontakte wurden trotzdem gehalten.

Gerade hatte unser Mittagstisch Ende Oktober wieder begonnen, als wir unsere Gäste wieder enttäuschen mussten. Die Corona-Lage verschärfte sich, verschiedene Lockdowns folgten, ob „light“ oder dann über Weihnachten und weit darüber hinaus „streng“. An Angebote für ältere Menschen vor Ort war nicht zu denken.

Das Team der Seniorenarbeit griff die Ideen des „Frühlings-Lockdowns“ wieder auf: In Kontakt bleiben trotz physischer Distanz – das war die Devise.

Das Ehrenamtlichen-Team rief unsere Besucherinnen vom Seniorennachmittag und Dienstagstreff regelmäßig an. Es wurden Briefe geschrieben und in der Advents- und Weihnachtszeit gebacken und süße Tüten nach Hause gebracht. Ein Fair-Trade-Nikolaus, gesponsert von der Stadt Eschborn, durfte nicht fehlen. Die Kita-Kinder aus dem „Raupenland“ bastelten den Senioren Sterne als Gruß der Verbundenheit der Generationen für die Weihnachtstage.

Das Team vom Computercafé Sokrates unterstützte im Einzelunterricht ältere Menschen im Umgang mit den digitalen Medien – das geht auch per Telefon.

Das Team vom Café Vis-à-Vis stellte einen Lieferservice auf die Beine. Nicht nur das Wohl für den Körper hatte man im Blick: Ausgewählte Gedächtnisaufgaben zum Knobeln wurden mitgeliefert und konnten die grauen Zellen in Schwung bringen.

Die Rückmeldungen waren immer positiv und dankbar: Die Menschen waren froh, auf diese Weise in Kontakt mit uns bleiben zu können.

Online per Zoom trafen sich weiter die Angehörigen demenzkranker Menschen, denen der Austausch gerade in dieser Zeit guttat. Auch der Buchclub schätzte die Möglichkeit der monatlichen Begegnung per Zoom.

Einen festen Termin der „Begegnung auf Abstand“ gab es tatsächlich in all den Monaten: Mittwochs nachmittags um 15 Uhr findet stets eine Andacht für Ältere und alle Interessierten als „Unterbrechung im Corona-Alltag“ statt. Mit Abstand, Maske, Teilnehmerliste – aber immerhin. Sie wird so lange angeboten, bis das „echte Leben“ bei uns wieder beginnt. Natürlich freuen sich alle schon darauf.

Anja Mahne

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